Vorerst letzten Bilder „Großes WoMO“

So, gestern haben wir zunächst die Reste alle erledigt, die der Kunde noch wünschte. Er hat auch tüchtig mit geholfen und hat uns einige lästige Arbeiten abgenommen, wie Teile besorgen usw. Leider fehlen noch so einige Kleinigkeiten wie Fernbedienung einer Markise und sonstige Teilchen. Da das WOMO eine hydraulische Hebeanlage besitzt, wir uns aber ausnahmsweise nicht damit auskennen, hat der Kunde heute einen Termin bei diesem Hersteller, um die Anlage in Betrieb zu nehmen.

Wir haben 2 Tage die gesamte Elektrische und Heizanlage getestet, wobei wir feststellen mussten, dass einige mitgelieferten Wasserpumpen zu viel Druck hatten und dadurch Warmwasserschläuche geplatzt sind. Dieses Problem haben wir durch eine andere Pumpe mit weniger Druck gelöst.

Auch die Inbetriebnahme der ALDE, war zunächst für uns Neuland und wir müssten uns herantasten. Das Entlüften der Anlage war nicht ganz einfach. Aber auch das ist nun gelöst und nicht ganz so schwierig.

Das WOMO besitzt mehrere Heißwasser und Heizungssysteme (Wasser und Luft). Zudem hat es auch 2 Stromaggregate und auch zwei Victrons an Bord.

Die begonnene Elektrik der Erstbauer, die ja leider dann die Tore geschlossen hat, war eine Herausforderung für den Elektriker und unter Mithilfe von Transwatt . Viele Kabel waren unbeschriftet, zu kurz und viel zu viele Kabel, die nicht benötigt wurden, aber Reserven lassen.

Am Abholtag dann ein dickes Problem ! Obwohl die elektrische Anlage bisher ohne große Probleme lief, viel plötzlich zunächst der FI im ganzen Betrieb aus. Nachdem wir das WOMO von Netz genommen haben, viel dort der FI auch aus. Zunächst wurde befürchtet, dass irgend ein Kabel einen Defekt hat. Nach langem Suchen und kurz vor dem „Ausrasten“ vom Elektriker, die Lösung. Eine der Markise war es. Beim lackieren der Markisen, muss dort wohl jemand beim Abkleben vom Stromkabel, diesen zuweit heraus gezogen haben, der dann Innen abgerissen ist. Da wir per Hand die Markise herausgeholt hatten, um sie einzustellen, sind die blanken Kabel wohl zusammen gekommen und haben den ständigen Kurzschluß verursacht.

Es ist ein heikles Stromsystem, mit 230V-24V-12V sowie Solar. Zudem ein Relais, welches während der Fahrt den Lichtmaschinenstrom von 24 V auf 12V in die Zusatzbatterien bringt.

Das komplette Schlafzimmer kann elektrisch um 75 cm angehoben werden, damit dann hinten ein PKW Platz findet.

Das WOMO besitzt zudem einen elektrischen Erker und eine große herausfahrbare Terasse. Drei Klimaanlagen sollten es in einen Kühlschrank verwandeln können, wenn die Strommenge es schaffen wird. Auch 2 SAT-Anlagen mit Internetfunktion funktionieren prima.

Auch während er Ausbauphase wurden einige Probleme festgestellt, die wir hier lösen mussten. Das gesamte Dach wölbte sich nach unten, wobei es eine Badewanne wurde. Durch viele Gedanken würde es gelöst.

Ich gebe zu, war dieses Projekt ein „ANGSTPROJEKT“ und eine große Herausforderung und sicherlich werden hier und da noch Verbesserungen und Änderungen nötig sein, jedoch möchte der Kunde die Herbstferien nutzen und gleichzeitig das Fahrzeug einsetzen und testen, ob alles so funktioniert, wie es damals angedacht war. Danach werden wir ihn sicherlich wiedersehen und die Feinheiten bearbeiten.

Wir wünschen den Eigentümern viel Spass mit diesen Fahrzeug und wir werden alles daran setzen, dass alles so funktionieren wird, wie es soll.

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4 Kommentare
  1. WN sagte:

    Freunde der Nacht,
    das ist ein geiler Ausbau, der euch echt gut gelungen ist!

  2. Ralf sagte:

    ich denke da fällt ein Stein vom Herzen….
    so ein angefangenes Projekt beherbergt ja jede Menge Überraschungen..
    und macht es nicht preiswerter….
    Super gemacht -man braucht Leute die Machen und nicht ängstlich ablehnen.
    Man wächst auch an seinen Aufgaben….

  3. Uwe sagte:

    Danke für die aufbauenden Worte. Ja, da muss ich Dir Recht geben. Dieses FZ war eine große Herausforderung für uns, da vieles unlogisch und unverständlich war. Gerade die Stromverteilung war der Hammer und wir wollen hoffen, dass nicht irgend ein Kabel, irgend wo innerhalb des FZ ein Problem hat, schlecht verlegt wurde oder gar scheuert. Die E-Anlage war mehr als eine Herausforderung und hat mich alleine einige Hundert Stunden gekostet. Bis heute haben wir zwar den Anfang eines Kabels gefunden, aber das Ende nicht. Was und wie genau sich der damalige Elektriker dabei gedacht hat, wird für immer ein Rätzel bleiben. Vieles, was die vormalige Firma gebaut hat hätten wir besser hin bekommen können, aber einiges ist gut durch dacht und umgesetzt worden.

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